FeinstaubplakettenUmweltplakette  Umweltzone

Feinstaubplakette – Umweltplakette und die Feinstaubverordnung

Die Feinstaubplakette wurde im Zuge der Feinstaubverordnung, die seit dem 01. März 2007 gültig ist.Die Feinstaubverordnung ist eine Verordnung zum Gesetz und zur Änderung von Vorschriften über die Kennzeichnung emissionsarmer Kraftfahrzeuge. Entsprechend dieser Feinstaubverordnung gelten in Zonen mit hohem Emissionsausstoß seit dem 01. März 2007 Fahrverbote für Fahrzeuge, die sehr viele Schadstoffe ausstoßen.

Feinstaubplakette – Farben: Rot – Gelb – Grün

Die Menge des Schadstoffausstoßes wird durch bestimmte Umweltplaketten gekennzeichnet. Alte Fahrzeuge, von welchen eine sehr enorme Schadstoffbelastung ausgeht, bekommen überhaupt keine Feinstaubplakette. Die Farbe einer Feinstaubplakette kann rot, gelb oder grün sein, wobei Grün für einen geringen Schadstoffausstoss steht und Rot zufolge für einen enormen Schadstoffausstoß. Bisher existiert keine Verpflichtung, das Fahrzeug zu kennzeichnen, jedoch wird jeder dann in den sogenannten Umweltzonen Schwierigkeiten bekommen. Unter Umweltzonen versteht man Zonen oder auch Städte, die insbesondere durch Feinstaub belastet sind. Hier dürfen keine Kraftfahrzeuge einfahren, um die Feinstaubbelastung mit der Umweltplakette zu reduzieren.

Feinstaubplakette – Genehmigung für die Umweltzonen

Fahrzeuge, die eine Feinstaubplakette haben, können eventuell dennoch in diese Umweltzonen einfahren. Das ist durch neue Verkehrszeichen gesichtert. Ein quadratisches Verkehrszeichen mit einem roten Kreis und der Aufschrift Umweltzone besagt, dass hier keinerlei Fahrzeuge einfahren dürfen. Durch ein zusätzliches Verkehrszeichen mit den Farben der Feinstaubplaketten wird das Fahrverbot für einige Fahrzeuge aufgehoben. Diese weiteren Verkehrszeichen sind viereckig. Das Verkehrszeichen mit einem grünen Kreis, der einen weißen Querbalken trägt und der Unterschrift „frei“ besagt, dass alle Fahrzeuge mit einer grünen Feinstaubplakette in die Umweltzone einfahren dürfen. Dasselbe gilt für die Verkehrszeichen mit grünen und gelben Kreisen oder für Verkehrszeichen mit allen 3 Farben.

Feinstaubplakette – In welchen Ständen benötigt man sie?

In der Stadt Hannover beispielsweise dürfen derzeit noch Fahrzeuge mit einer grünen, gelben oder roten Feinstaubplakette in die Umweltzone einfahren. Dies soll sich aber in naher Zukunft verändern, sodass irgendwann nur noch Fahrzeuge mit einer grünen Feinstaubplakette in die Umweltzone einfahren dürfen. Bei den anderen Umweltzonen wird es sicher nicht anders aussehen, sodass es für Halter von Fahrzeugen mit einer gelben oder roten Feinstaubplakette immer schwieriger sein wird, ihr eigentliches Ziel auf direktem Wege zu gelangen. Umweltzonen wurden unter anderem bereits in folgenden Städten bzw. Teilen davon errichtet: Berlin, Köln, Hannover, Stuttgart, Duisburg und Düsseldorf. Viele weitere Umweltzonen sind in Konzeption.

Feinstaubplakette – Umweltzonen

Wer sich genau über bereits bestehende und geplante Umweltzonen informieren will, kann dies auf der Internetseite tun. Gerade jetzt zur Urlaubszeit ist es sicher angemessen, die bestehenden Umweltzonen zu bekannt sein, damit man eventuell vor Urlaubsantritt noch eine Feinstaubplakette erwerben oder die Reiseroute entsprechend fernab der Umweltzonen planen kann. Da bisher nur 12 Umweltzonen existieren, ist es noch relativ einfach, diese geschickt zu umfahren. In den nächsten Jahren wird sich dies mehr und mehr ändern und es wird spätestens dann an der Zeit, eine Plakette zu erwerben oder sein Fahrzeug nachrüsten zu lassen.

Feinstaubplakette – Einführung der Feinstaubplakette

Zu der Einführung der Feinstaubplakette kam es durch die EU-Luftqualitätsrichtlinie von 1999. Nach dieser Vorgabe soll die Feinstaubbelastung gesenkt werden, da der Feinstaub für zahlreiche vorzeitige Todesfälle verantwortlich gemacht wird. In Deutschland ist die Feinstaubbelastung in vielen Städten viel zu hoch. Weiterhin in durch das zu hohe Kraftfahrzeugaufkommen in diesen Städten auch die Belastung durch andere Stoffe wie Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Stickstoffdioxid, Benzol und Ozon zu hoch. Besonders verantwortlich sind hierfür Benziner ohne geregelten Katalysator sowie Dieselfahrzeuge ohne Rußpartikelfilter.

Feinstaubplakette und die Feinstaubverordnung

Durch die Feinstaubverordnung und der damit verbundenen Bau von Umweltzonen soll diese Belastung heftig reduziert und die Luftqualität verbessert werden. Über den Sinn und Unsinn der Feinstaubplakette scheiden sich die Geister. Die Bau von Umweltzonen bringt nämlich nicht nur Vorzüge mit sich. Für Personen, die in den Umweltzonen leben und die kein Fahrzeug haben, welches sich mit einem G-Kat nachrüsten lässt, kommen große Kosten zu, da sie zwangsläufig ein neues Fahrzeug erwerben müssen oder künftig auf öffentliche Verkehrsmittel abhängig sein werden. Die Gegner der Umweltzonen sehen auch das Problem in hohen Kosten für die komplette Wirtschaft, da ja allerorts neuen Verkehrsschilder aufgestellt werden müssen und viele Fahrzeuge umgerüstet und mit einer entsprechenden Feinstaubplakette ausgestattet werden müssen. Zudem haben Untersuchungen ergeben, dass die Feinstaubbelastung durch die Bau von Umweltzonen nur unerheblich abnimmt.

Feinstaubplakette – Feinstaubbelastung

Die eigentliche Ursache der Feinstaubbelastung wird dann auch nur verschoben, denn die Fahrzeuge, die keine Feinstaubplakette besitzen, müssen die Umweltzonen einen Bogen machen und bewirken dann auf diesen Strecken für eine höhere Belastung. Somit ist im Endeffekt damit nichts gewonnen. Da die Anzahl der Umweltzonen immer mehr zunimmt, wird auch das Fahren auf Deutschlands Straßen immer mehr behindert, denn für Fahrzeuge, die nicht mit einer Feinstaubplakette versehen sind, ist das Führen des Fahrzeugs in einer Umweltzone verboten. Wie soll man da in den Urlaub ankommen?

Feinstaubplakette ist für Vielfahrer notwendig?

Auch für Menschen, die beruflich viel unterwegs sind, ist ein Fahren ohne Feinstaubplakette kaum mehr denkbar. Bisher gilt zwar kein Zwang, das Fahrzeug mit einer Feinstaubplakette auszurüsten, da man sich aber uneingeschränkt auf den Straßen bewegen möchte, ist der Erwerb einer Feinstaubplakette unumgänglich. Die Feinstaubplakette selbst ist dabei das geringste Problem, denn sie ist gegen ein Preis von 5 Euro erhältlich. Erwerben kann man die Feinstaubplakette bei den Zulassungsstellen, aber auch bei technischen Diensten wie TÜV oder Dekra und bei Werkstätten, die berechtigt sind, eine Abgasuntersuchung durchzuführen.

Feinstaubplakette – Kauf einer Feinstaubplakette

Wer eine Feinstaubplakette erwerben will, muss diesbezüglich entweder den Fahrzeugbrief oder den Fahrzeugschein oder eine entsprechende Zulassungsbescheinigung vorlegen. Wie schon erwähnt, ist der Erwerb einer Feinstaubplakette jedoch das geringere Übel. Viele Fahrzeuge solten nachgerüstet werden, damit sie gar in den Besitz einer Feinstaubplakette kommen können. Und da in vielen Umweltzonen zwar aktuell noch Fahrzeuge mit Plaketten sämtlicher Farben fahren dürfen, dies aber demnächst immer mehr begrenzt werden wird, kommen viele Fahrzeughalter nicht umhin, sich ein anderes Fahrzeug zu erwerben, welches zum Erwerb einer grünen Feinstaubplakette berechtigt. Das gilt insbesondere für Fahrzeughalter, die in den Umweltzonen leben, aber auch für Fahrzeughalter, die von Berufs wegen täglich auf Deutschlands Straßen unterwegs sind.

Ohne Feinstaubplakette = Bußgeld?

Wer nicht im Besitz einer Feinstaubplakette ist und dennoch in eine Umweltzone einfährt, muss mit einem Bußgeld von 40 Euro wie auch einem Punkt in Flensburg erwarten. Bisher ist die Anzahl der Umweltzonen noch relativ überblickbar, denn es gibt lediglich 12 Städte, die bisher zu Umweltzonen erklärt worden sind. Weitere 33 Umweltzonen sind jedoch in Planung, was bedeutet, dass ab dem Jahre 2010 insgesamt 45 Umweltzonen existieren werden. Zudem spricht man bisher von 46 weiteren drohenden Umweltzonen, das heißt, in diesen Gebieten ist die Belastung bedenklich hoch, sodass hier möglicherweise ebenfalls über die Errichtung von Umweltzonen nachgedacht werden wird.

Feinstaubplakette – bald viel mehr Umweltzonen

So würde es sich schließlich um alles in allem knapp einhundert Umweltzonen handeln, wer weiß, wie viele noch resultieren werden. Spätestens dann wird wahrscheinlich auch die Pflicht zum Kauf einer Feinstaubplakette bestehen, da sonst kaum mehr jemand von A nach B kommt. Bereits jetzt gibt es für bestimmte Fahrzeuge und gewisse Zeiträume Ausnahmeregelungen, nach denen die Fahrzeuge nicht zum führen einer Feinstaubplakette verpflichtet sind bzw. deren Fahrer erst nach einer gewissen Zeit mit der Verhängung eines Bußgelds rechnen müssen.

Feinstaubplakette – Umweltplakette eine Ausnahmeregelungen

Mit der Erweiterung der Umweltzonen wird es sicher auch immer mehr Ausnahmeregelungen geben, die von Stadt zu Stadt verschieden sind. So wird das Ganze mit der Zeit immer unübersichtlicher werden, sofern keine generell gültigen Regelungen eingeführt werden. Und ob dieser ganze Aufwand, der mit einer nicht geringen wirtschaftlichen Belastung verbunden ist, letztendlich wirklich zu einer Verbesserung der Luftqualität die